Belastbar im echten Einsatz
Unsere Materialien werden nicht nur verkauft, sondern von JESA selbst für funktionale Bauteile, Vorrichtungen und technische Anwendungen eingesetzt.
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Der JESA ProHeater befindet sich aktuell in der Beta- und finalen Entwicklungsphase.
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Der JESA ProHeater ist ein mobiler High-Temperature Heiz- und Trockenbox-Regler für anspruchsvolle Anwendungen im 3D-Druck. Er wurde entwickelt, um Druckerräume, Enclosures und Filament-Trockenboxen präzise, sicher und komfortabel zu temperieren.
Mit real erreichbaren Temperaturen von bis zu 150 °C Raum- beziehungsweise Prozesstemperatur und bis zu 190 °C Auslasstemperatur eignet sich der JESA ProHeater besonders für technische Filamente, beheizte Bauräume, Enclosures und intensive Trocknungsprozesse.
Durch die präzise PID-Temperaturregelung, zwei unabhängige PT100-Temperaturmessungen und eine zusätzliche Austrittstemperaturüberwachung ermöglicht der JESA ProHeater eine stabile Temperaturführung mit erweitertem Sicherheitskonzept.
Ein besonderer Vorteil ist die flexible Nutzung: Der JESA ProHeater kann durch einen einfachen Anbringmechanismus mit magnetischen Gegenplatten innerhalb weniger Sekunden zwischen verschiedenen Einsatzorten gewechselt werden. So kann ein einzelner Heizer beispielsweise für Trockenbox, Bauraum und Enclosure genutzt werden.
Der JESA ProHeater erreicht hohe Temperaturbereiche, die besonders für technische Filamente, intensive Trocknungsprozesse und beheizte 3D-Druck-Bauräume interessant sind.
Die Kombination aus präziser Regelung, leistungsfähiger Heizsteuerung und separater Austrittstemperaturüberwachung ermöglicht eine kontrollierte Temperaturführung auch bei anspruchsvollen Anwendungen.
Statt für jede Anwendung einen eigenen Heizer zu benötigen, kann der JESA ProHeater flexibel dort eingesetzt werden, wo gerade Wärme benötigt wird. Über vorbereitete magnetische Gegenplatten lässt sich der Heizer schnell anbringen, abnehmen und an einem anderen Einsatzort wieder verwenden.
Dadurch kann derselbe JESA ProHeater beispielsweise zuerst an einer Filament-Trockenbox und anschließend am 3D-Druck-Bauraum oder Enclosure verwendet werden.
Die Heizung wird über eine fein regelbare Leistungssteuerung angesteuert. Dadurch kann die Temperatur gleichmäßig gehalten und an unterschiedliche Anwendungen angepasst werden – vom beheizten Bauraum bis zur kontrollierten Filament-Trocknung.
Der JESA ProHeater nutzt ein Dual-PT100-System: Ein Sensor regelt die Zieltemperatur, ein zweiter Sensor überwacht die Austritts- beziehungsweise Auslasstemperatur. Wird ein Grenzwert erreicht, kann die Heizleistung frühzeitig reduziert oder die Heizung abgeschaltet werden.
Zusätzlich ist ein hardwareseitiger Überhitzungsschutz über STB vorgesehen. Dieser arbeitet unabhängig von der Regelungselektronik und sorgt für zusätzliche Sicherheit im Fehlerfall.
Die Bedienung erfolgt direkt am Gerät über ein Farbdisplay mit Drehencoder oder komfortabel über das integrierte Webinterface. Dort können Livewerte, Einstellungen, PID-Parameter und Verlaufsgrafiken eingesehen und angepasst werden.
Die Weboberfläche ist für die Nutzung am Smartphone optimiert und kann dadurch auch bequem mobil im Werkstatt-, Drucker- oder Produktionsumfeld verwendet werden. Aktuell ist die Oberfläche in Deutsch und Englisch verfügbar.
Der JESA ProHeater kann optional in Klipper eingebunden werden und eignet sich damit besonders für moderne 3D-Druck-Setups mit Mainsail oder Fluidd. Zielwerte, Status und Steuerbefehle können direkt über das System verarbeitet werden.
Für erweiterte Anwendungen können zusätzliche Sensoren eingebunden werden. Neben Feuchte- und Temperatursensoren ist auch die Möglichkeit zum Anschluss von VOC-/Luftqualitätssensoren vorgesehen, um die Luftqualität im Bauraum oder in der Trockenbox zusätzlich zu überwachen.
Für die fertig montierte Serienversion des JESA ProHeater ist eine vollständige technische Dokumentation inklusive CE-Konformitätsbewertung, Gefahrenanalyse und sicherheitsrelevanter Prüfungen vorgesehen.
Ziel ist eine professionelle und industrietaugliche Lösung für den dauerhaften Einsatz im Bereich 3D-Druck, Enclosure-Heizung und temperaturgeregelte Prozesse.
Dazu gehören unter anderem:
Die DIY-Variante basiert grundsätzlich auf demselben technischen Konzept und Sicherheitskonzept wie die montierte Serienversion und ist entsprechend dafür ausgelegt, die technischen Voraussetzungen ebenfalls zu erfüllen.
Bei der DIY-Variante erhältst du alle benötigten elektronischen und mechanischen Komponenten zur Umsetzung des Systems. Die benötigten Gehäuse- und Halterungsteile müssen lediglich selbst gedruckt sowie das System aufgebaut und verkabelt werden.
Dank der ausführlichen Schritt-für-Schritt-Bedienungs- und Aufbauanleitung ist der Zusammenbau für alle, die grundlegende Erfahrung mit Löten, Schrauben und Elektronikmontage haben, problemlos möglich.
Selbstverständlich stehen wir bei Fragen rund um Aufbau, Inbetriebnahme und Konfiguration unterstützend zur Verfügung.
Da Aufbau, Verdrahtung und Endmontage bei der DIY-Version jedoch durch den Anwender selbst erfolgen, können wir für die fertige Gesamtmontage, den konkreten Aufbau sowie die finale Konformität keine Gewähr übernehmen.
Der JESA ProHeater befindet sich aktuell noch in der Beta- beziehungsweise Prototypenphase. Funktionen, technische Daten und Ausstattungsumfang können sich bis zur finalen Serienversion noch ändern.
Kurz beantwortet: Hier findest du Informationen zu unseren ProLine Filamenten, 3D-Drucker-Upgrades und technischem Zubehör.
Für alle, die mit 3D-Druck funktionale Bauteile herstellen möchten: Halterungen, Vorrichtungen, Gehäuse, Ersatzteile, Prototypen oder technische Verbesserungen am eigenen Drucker. Der Fokus liegt nicht auf Deko, sondern auf Teilen, die im Einsatz funktionieren müssen.
JESA verkauft Produkte, die aus der eigenen Praxis kommen. Unsere Filamente, Upgrades und Zubehörteile sind darauf ausgelegt, mehr aus dem 3D-Druck herauszuholen — technisch, belastbar und nachvollziehbar. Es geht nicht um möglichst viele Spielereien, sondern um sinnvolle Lösungen für bessere Druckergebnisse.
Nein. Die Produkte stammen zwar aus einem technischen und industriellen Umfeld, sind aber auch für ambitionierte private Anwender geeignet. Entscheidend ist nicht, ob du privat oder gewerblich druckst, sondern ob du belastbare, saubere und funktionale Ergebnisse erreichen möchtest.
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Bei technischen Filamenten sind vor allem Düsentemperatur, Betttemperatur, Bauraum, Druckoberfläche und bei faserverstärkten Materialien eine gehärtete Düse wichtig. Die konkreten Anforderungen findest du direkt auf der jeweiligen Produktseite.
Ja, wo sinnvoll stellen wir technische Daten, Verarbeitungshinweise und teilweise Slicer-Profile bereit. Besonders bei technischen Materialien ist das wichtig, weil das beste Material wenig bringt, wenn Temperatur, Trocknung, Düse oder Druckbett nicht passen.