Belastbar im echten Einsatz
Unsere Materialien werden nicht nur verkauft, sondern von JESA selbst für funktionale Bauteile, Vorrichtungen und technische Anwendungen eingesetzt.
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Der JESA ProHeater befindet sich aktuell in der Beta- und finalen Entwicklungsphase. Sichere dir dein Gerät bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart mit exklusivem Vorbesteller-Rabatt.
Der JESA ProHeater ist ein mobiles Hochtemperatur-Heizsystem für kontrollierte Wärmeprozesse im 3D-Druck-Umfeld. Er wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen Temperatur gezielt aufgebaut, geregelt, überwacht und reproduzierbar gehalten werden soll.
Das System kombiniert Heizung, Lüfter, Temperaturregelung, Sensorüberwachung, Display und Webinterface in einer kompakten Einheit. Die aktuelle Auslegung bietet 1,6 kW Heizleistung und einen Luftvolumenstrom von 80 m³/h. Die maximale Stromaufnahme beträgt 7,5 A. Dadurch eignet sich der JESA ProHeater für mehrere typische Anwendungen rund um den 3D-Druck: beheizte Bauräume, Filament-Trockenboxen sowie kontrollierte Trocknungs- und Temperprozesse.
Der besondere Vorteil liegt in der flexiblen Nutzung: Ein ProHeater kann an mehreren vorbereiteten Einsatzorten verwendet werden. Über magnetische Gegenplatten lässt sich das System schnell anbringen, abnehmen und an einer anderen Anwendung wieder einsetzen.
Kurz gesagt: Ein ProHeater – drei starke Anwendungen im 3D-Druck.
Im 3D-Druck gibt es viele Situationen, in denen kontrollierte Wärme entscheidend ist. Technische Kunststoffe profitieren von einem temperierten Bauraum, Filament sollte vor und während des Drucks trocken gehalten werden, und gedruckte Bauteile können je nach Material durch definierte Wärmebehandlung nachbearbeitet werden.
Der JESA ProHeater wurde genau für diese Bereiche entwickelt und kann flexibel zwischen ihnen eingesetzt werden.
Der JESA ProHeater ist nicht auf einen einzigen festen Einsatzort beschränkt. Durch den einfachen Anbringmechanismus mit magnetischen Gegenplatten kann das Heizsystem innerhalb weniger Sekunden umgesetzt werden.
So kann derselbe ProHeater beispielsweise zuerst an einer Filament-Trockenbox betrieben, anschließend an einem 3D-Druck-Bauraum verwendet und später für einen Temperprozess eingesetzt werden.
Der JESA ProHeater arbeitet mit einer präzisen Temperaturregelung. Die gewünschte Zieltemperatur wird eingestellt, gemessen und durch die Heizleistung aktiv geregelt. Dadurch kann der Wärmeprozess kontrolliert geführt und an die jeweilige Anwendung angepasst werden.
Für die Temperaturmessung nutzt der ProHeater ein Dual-PT100-Konzept. Ein Sensor misst die Raum- beziehungsweise Prozesstemperatur. Ein zweiter Sensor überwacht zusätzlich die Austritts- beziehungsweise Auslasstemperatur.
Der JESA ProHeater ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen eine stabile und nachvollziehbare Temperaturumgebung wichtig ist. Besonders bei technischen Filamenten, beheizten Enclosures und kontrollierten Trocknungsprozessen kann eine definierte Wärmeführung ein entscheidender Bestandteil des Gesamtprozesses sein.
Je nach Aufbau und Anwendung kann der ProHeater für hohe Raum- beziehungsweise Prozesstemperaturen von bis zu 150 °C eingesetzt werden. Damit eignet er sich nicht nur für einfache Vorwärmaufgaben, sondern auch für anspruchsvollere Wärmeprozesse im 3D-Druck-Umfeld.
Der JESA ProHeater kann direkt am Gerät bedient werden. Über das integrierte Farbdisplay und den Drehencoder lassen sich wichtige Werte anzeigen und zentrale Einstellungen direkt vornehmen.
Zusätzlich steht ein smartphone-optimiertes Webinterface zur Verfügung. Darüber können Livewerte, Einstellungen, Temperaturverläufe und Heizleistung bequem im Browser kontrolliert werden – am Smartphone, Tablet oder PC.
Der JESA ProHeater wurde nicht nur für hohe Temperaturen, sondern auch für kontrollierte und überwachte Abläufe entwickelt. Das System trennt die eigentliche Regeltemperatur von der Austrittstemperatur und kann dadurch den Heizprozess differenzierter überwachen.
Nähert sich die Austrittstemperatur dem eingestellten Grenzwert, kann die Heizleistung reduziert werden. Wird ein Grenzwert überschritten, kann die Heizung abgeschaltet werden. Zusätzlich ist ein hardwareseitiger STB-Überhitzungsschutz als unabhängige Schutzebene vorgesehen.
Für moderne 3D-Druck-Umgebungen kann der JESA ProHeater optional in Klipper eingebunden werden. Dadurch eignet er sich besonders für Setups mit Mainsail oder Fluidd, bei denen Temperaturwerte, Statusinformationen und Abläufe direkt in den bestehenden Druckprozess integriert werden sollen.
Für erweiterte Anwendungen kann der JESA ProHeater mit zusätzlicher Sensorik ergänzt werden. Besonders für Trockenboxen ist die optionale Feuchteüberwachung interessant, da sich Trocknungsprozesse dadurch besser beurteilen lassen.
Der JESA ProHeater richtet sich an Anwender, die Wärme im 3D-Druck nicht improvisieren, sondern gezielt einsetzen möchten. Er ist für alle interessant, die technische Materialien verarbeiten, Filament kontrolliert trocknen, Bauräume aktiv beheizen oder Wärmeprozesse wiederholbarer machen wollen.
Besonders geeignet ist der ProHeater für:
Für die fertig montierte Serienversion des JESA ProHeater ist eine professionelle Ausführung mit technischer Dokumentation, Risikobeurteilung, sicherheitsrelevanten Prüfungen und CE-Konformitätsbewertung vorgesehen.
Zusätzlich ist eine DIY-Variante verfügbar. Diese richtet sich an technisch versierte Anwender, die grundlegende Erfahrung mit Löten, Schrauben und Elektronikmontage haben. Bei der DIY-Version erfolgen Aufbau, Verdrahtung und Endmontage durch den Anwender.
Da Aufbau und finale Montage bei der DIY-Version selbst durchgeführt werden, kann für die fertige Gesamtmontage, den konkreten Aufbau und die finale Konformität keine Gewähr übernommen werden.
Der JESA ProHeater befindet sich aktuell noch in der Beta- beziehungsweise finalen Entwicklungsphase. Funktionen, technische Daten und Ausstattungsumfang können sich bis zur finalen Serienversion noch ändern.
Kurz beantwortet: Hier findest du Informationen zu unseren ProLine Filamenten, 3D-Drucker-Upgrades und technischem Zubehör.
Für alle, die mit 3D-Druck funktionale Bauteile herstellen möchten: Halterungen, Vorrichtungen, Gehäuse, Ersatzteile, Prototypen oder technische Verbesserungen am eigenen Drucker. Der Fokus liegt nicht auf Deko, sondern auf Teilen, die im Einsatz funktionieren müssen.
JESA verkauft Produkte, die aus der eigenen Praxis kommen. Unsere Filamente, Upgrades und Zubehörteile sind darauf ausgelegt, mehr aus dem 3D-Druck herauszuholen — technisch, belastbar und nachvollziehbar. Es geht nicht um möglichst viele Spielereien, sondern um sinnvolle Lösungen für bessere Druckergebnisse.
Nein. Die Produkte stammen zwar aus einem technischen und industriellen Umfeld, sind aber auch für ambitionierte private Anwender geeignet. Entscheidend ist nicht, ob du privat oder gewerblich druckst, sondern ob du belastbare, saubere und funktionale Ergebnisse erreichen möchtest.
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Bei technischen Filamenten sind vor allem Düsentemperatur, Betttemperatur, Bauraum, Druckoberfläche und bei faserverstärkten Materialien eine gehärtete Düse wichtig. Die konkreten Anforderungen findest du direkt auf der jeweiligen Produktseite.
Ja, wo sinnvoll stellen wir technische Daten, Verarbeitungshinweise und teilweise Slicer-Profile bereit. Besonders bei technischen Materialien ist das wichtig, weil das beste Material wenig bringt, wenn Temperatur, Trocknung, Düse oder Druckbett nicht passen.